Spannende Erlebnisse im Okawango-Delta

Dienstag, 23.03.2010 12:17

Nach einer gewittrigen Nacht in Okuti war, wie kann es anders sein, um 5.30 Uhr Frühstück angesagt.
Anschließend ging es auf die Pirsch. Die ersten eineinhalb Stunden verliefen allerdings eher ruhig. Dann entdeckten wir fünf Löwen, die sich hinter einem liegenden Baumstamm versteckt hatten.

Plötzlich wurde es ziemlich unruhig. Zwei Antilopen rannten geradeaus in Richtung der Löwen. Die Spannung stieg. Sollten wir tatsächlich Zeugen eines sogenannten Kills werden? Die Löwen erhoben sich. Stille.

Beide Seiten beäugten sich und schienen ein wenig überrascht zu sein. Die Antilopen reagierten als erstes und entkamen den Löwen, aber nur sehr knapp. Die Situation entspannte sich. Glück für die Antilopen, Pech für uns. Danach leisteten uns bei unserem Morgentee aber einige grasende Nilpferde Gesellschaft.

Auf dem Rückweg zum Camp erspähten wir noch zwei Giraffen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir gegen 14 Uhr zum “Flughafen”, also zur sandigen Landebahn. Dort wurden wir noch von einem Elefantenbullen verabschiedet. Unser Buschflieger nach Kanana stand schon bereit und es gab ein Wiedersehen mit Matt, der uns schon von Kasane ins Delta geflogen hatte. Nach einem Kurzflug von zehn Minuten erreichten wir unser drittes Ziel im Okawango-Delta. Matt verabschiedet sich von uns mit einer Tiefflugeinlage.

Kanane ist ein “Tented Camp”. Es besteht aus Zeltwänden, die auf festem Boden stehen und wie ein Hotelzimmer eingerichtet sind. Noch bevor alle Koffer verteilt waren, hieß es plötzlich, ein Elefant sei im Camp. Alles wurde sofort stehen und liegen gelassen, und wir gingen in Richtung Zelt Nummer drei. Von der Terrasse dort hatten wir Gelegenheit, tolle Bilder von einem Elefantenbullen zu schießen, der sich gerade mit Schlamm bewarf. Ich glaube, wir hatten alle noch nie einen Elefanten so nahe gesehen. Der Abstand zwischen uns und ihm betrug höchstens drei Meter. Ein absoluter Glücksfall für uns und ein unvergessliches Erlebnis.

Der Tag ging dann gemütlich mit einem Mokoro-Trip im Delta zu Ende
Viele Grüße von Gabi an alle zu Hause – Ke tsogile sentle.

Ein Kommentar

  1. Petra Scheer sagt:

    Spannend Spannend! Wir erblassen vor Neid, jedoch haben wir auch angenehme 20° und müßen nicht um 05:30 Uhr aufstehen bzw. frühstücken :-)
    … und du hast ja versprochen uns einen kleinen Löwen mitzubringen.

    Viel Spaß noch! Petra und Sandra

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