Flug über die Salzpfannen
Mittwoch, 24.03.2010 18:26
Wir durften ausschlafen und wurden um 6.30 Uhr mit einem fantastischen Sonnenaufgang direkt vom Bett aus geweckt. Die Lodge Laroo Lau Tao ist ein Traum, man hat vom Bett aus einen wunderbaren Blick auf den Flusslauf, an den viele Tiere zum Trinken kommen. Beim Frühstück schwärmten viele noch vom gestrigen Barbecue mitten im Busch.
Eine Überraschung, die wohl keiner von uns je vergessen wird. Am Lagerfeuer sitzend mit einem Cocktail, nach leckerem Essen, über einem das Kreuz des Südens, die Geräusche der Tiere im Busch, einfach unglaublich.
Danach hieß es wieder Abschied nehmen und unser Buschpilot Matt flog uns ins Tule & Mashata Reserve. Das liegt im Tuli Block im Südosten Botswanas, am Limpopo, nahe der Grenze zu Südafrika und Simbabwe. Der Überflug über die riesigen Salzpfannen und das “weiße Meer” war gigantisch. Da der Flug etwas länger dauerte, fiel der eine oder andere Scout kurz in einen komatösen Zustand. Das frühe Aufstehen jeden Tag hinterlässt eben seine Spuren.
Beim Landeanflug dann die Überraschung: Eine richtige Landebahn aus Beton und ein kleines Flughafengebäude, Stromleitungen und ein Sendemast - die Zivilisation hat uns wieder. Allerdings gefühlte 40 Grad Celsius und ein Fahrtwind, wie ein Fön auf Stufe (Zitat von Karsten). Wir sind noch in Afrika!
Wieder ein ganz andere Form der Vegetation, kleine Bäume und Büsche, niedriges, ziemlich vertrocknetes Gras, etwas hügelig aber alles überschaubar. Auf dem Weg zum Camp wurden wir schon von Giraffen und Zebras begleitet. Das Camp Mashatu bietet alle Annehmlichkeiten, tolle Lodgezimmer, Strom, Klimaanlage, Wasserkocher und Pool.
Also erst mal Siesta bis zum Nachmittag und dann ging es wieder in die Afternoon-Safari.
Um vier Uhr nachmittags war es immer noch glühend heiß und unsere Autos hatten kein Dach. Trotz Kopfbedeckung und Lichtschutzfaktor 30 habe zumindest ich leicht geschwächelt. Belohnt wurden wir aber mit einer Herde Elefanten. Die Tiere kamen gerade zum Trinken ans Wasserloch, einer nach dem anderen aus dem Busch - Weibchen, Bullen und Babyelefanten. Ein tolles Erlebnis.
Zudem sahen wir eine Herde Gnus und ein prächtiges Kudu-Männchen.
Mit dem üblichen Gin Tonic beim Sonnenuntergang im Busch ließen wir den Tag ausklingen, und die Rückfahrt zum Camp wurde zu einer kleinen Nachtsafari. Nur schliefen die meisten Tiere leider schon. Das Essen war wie immer super gut, einige genießen gerade noch ihren Wein am Lagerfeuer, aber für die meisten ist Ende im Gelände. Nach sieben Tagen frischer Luft sowohl tagsüber als auch meist nachts und jeden Morgen früh aufstehen, machen sich erste Verschleißerscheinungen bemerkbar. Aber es ist es allemal wert. Afrika ist es wert!!!
Liebe Grüße, Connie
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Mittwoch, März 24, 2010, 7:33 nachmittags
Hallo Gabi,
ich hoffe, dass du noch keine Verschleißerscheinungen zeigst und tapfer an der Bar bei Gin Tonic oder anderen Getränken die Stellung hälst. Beeindruckende Bilder, habt ihr die selber gemacht oder ist das alles gefaked? Habt noch viel Spaß und denke daran, ausschlafen kannst du zuhause auch noch.
Grüßle aus dem sonnigen Gmünd
Ute